Schärfsten Sexgeschichten im Internet.

 

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Archive for December, 2007

Contact Tanzen im Dunkeln

Wir tanzen. Es ist schwarz hier, dunkel, im Raum.

Ich sehe nichts.

Wir sind blind. Die Augen geschlossen. Wir öffnen sie nicht. Oder sie sind verbunden, fest, mit einem Tuch.

Ich taste mich vor, in das Dunkel. Meine Hände nach vorne gestreckt, spürend, in das Schwarz.

Ich begegne einem Körper. Ich ahnte ihn schon, bevor er da war. Was ist das, das einen Körper spürend macht?

Flüchtige Schatten im Raum, meine Haut sieht sie.

Ich taste den Körper ab. Unter meinen Händen spüre ich ihn. Spüre Füße, Beine, Bauch, Hände. Zart umgreife ich den Kopf, streiche über die Haare, massiere die Kopfhaut. Ich spüre, die Berührungen werden gebraucht, Read more »

Claires Urlaub

Bisher hatte Claire sich nie für Billard interessiert. Sie wusste lediglich, dass es da diesen (diese? dieses?) Queue gab, den neckischen Stock, mit dem man bunte Kugeln in beliebige Löcher manövrierte. Die Flitterwochen mit Alfred in Amalfi hatten gut begonnen. Sehr gut sogar. Da gab es nämlich zahlreiche hübsche junge Männer in diesem italienischen Paradies. Versonnen starrte Claire auf den Billard-Tisch, oder, genauer gesagt, auf den unwahrscheinlichsten Jeanshintern, den sie an einem Mann je gesehen hatte. Vermutlich trug er eine Lewi’s. Derart muskulöse Schenkel gab es sonst – wenn überhaupt – nur auf irgendwelchen Leinwänden zu bewundern. Claire nippte an ihrem Espresso. Wo Alfred nur blieb? Insgeheim wünschte sie, er möge noch eine Weile weg bleiben, damit sie den Adonis ungestört beim Spiel betrachten konnte. Um irgend etwas zu tun, rückte sie ihr knappes Top zurecht. “I balloni sotto la T-Shirt” stand darauf, Zitat eines Gianna-Nannini-Songtexts. Geschmeidig bewegte sich der Hintern, einem Tiger gleich – oder doch eher wie ein Puma? Aber wie, verdammt, machte man einen Puma auf sich aufmerksam? Claire hatte ein Problem: Die besten Stücke liefen ihr immer zu spät über den Weg. Das war doch schon bei ihrem Handy so gewesen. Kaum hatte sie – nach etlichen Widerständen - so ein Teil erworben, kam ein schnuckliges Ding auf den Markt, wahlweise in rosa, mintgrün oder lila, mit verziertem Zifferblatt, eingebauter Kamera und einem Monatskalender. Alfred war völlig o. k. , klar, so wie auch das Handy, das sie im Moment besass. Nur eben: Da gab es Besseres. Alfreds Hintern war flach wie eine Flunder Read more »

Chrissie und Anita

Liebe Leser! Dieser Erlebnisbericht ist vielleicht nicht ganz so literarisch wie Ihr das von mir erwartet. Aber er ist echt. Ich habe diese Chrissie wirklich geliebt. Ja, wir öffnen uns für Euch, die Chrissie und ich. So lehnt Euch denn zurück… verschwindet mit dem Laptop unter der Bettdecke… und nehmt ihn denn, diesen intimen und ehrlichen Liebesbericht zweier Frauen…

Eure Anita..

Es ist nun einige Wochen her seit mich Anita an meinem Geburtstag so abenteuerlich überrascht hat. Wir haben seit dem einen sehr lockeren freundschaftlichen Umgang miteinander, und unser Englischkurs ist so gut wie bestanden. Jetzt gleich kommt sie mich besuchen. Ich habe sie zu mir eingeladen und freu mich auf einen gemütlichen Quatschabend mit ihr… doch was sie nicht ahnt- ich habe noch weit aus mehr mit ihr vor. Heute Abend möchte ich mich auf meine Art bedanken. Heute Abend möchte ich ihr den Atem rauben und sie verführen. Heute Abend möchte ich ein zweites Mal der Faszination ihrer Ausstrahlung und ihrer Nähe unterliegen… ! Read more »

Aufnahmeprüfung, Die

Als Yvonne und ich unsere gemeinsame Wohnung bezogen, hielten wir ein Zimmer frei. Es wurde nicht renoviert und war für den Mann, den wir in unser Leben einbeziehen wollten, reserviert. Die restlichen 120 Quadratmeter unserer Altbauwohnung hatten wir liebevoll eingerichtet: Glaskristallleuchter, asiatische und afrikanische Möbel, viele Kerzenständer, dunkelrote Wände, schwere Vorhänge, Ketten, Liegen, einen Thron… Doch so sehr wir uns auch ein gemütliches Heim schufen - der ersehnte Mann ließ auf sich warten. Weder Yvonne noch ich fanden ihn bei unseren Streifzügen durch die Stadt. Das leere Zimmer klaffte wie eine Wunde in unserem arrangierten Drumherum und symbolisierte gleichzeitig unsere Sehnsucht nach der Vollkommenheit unserer Lust. Ich liebe Yvonne. Sie war mir eine gute Madam, eine Dienerin, Lustsklavin und Freundin geworden. Aber unsere Beziehung war von vornherein als ein Dreieck gedacht. Wir beide wollten einen Mann in unserer Mitte, der genau wie wir, aktiv und passiv sein konnte und der sich so zu uns gesellen würde, Read more »

Aschenputtels Hochzeit

Was hat er doch für ein Glück. Er weiß, unter dem zarten Schleier lächelt sie ihre blauen Augen. “rôter munt, nu lache, daz mir sorge swinde!” flüstert er, den Blick geradeaus zum Altar. “lachen du mir mache, daz ich vröide vinde!”, dringt es durch das Geläut zu ihm zurück. Leicht drückt sie seinen Arm.

Inmitten der zutiefst artifiziellen, von Neid und Mißgunst beherrschten Welt des Hofes wirkte Aschenputtel anfangs so befremdlich wie ein wundersames, zartbuntes Fabelwesen. Niemand, den die freundliche Offenheit der märchenhaft Emporgestiegenen nicht zunächst auf das Höchste erstaunt und zur Vorsicht gemahnt hätte. Und niemand, der nicht schon nach kurzer Zeit alles Misstrauen vergaß, da ihr fröhlich einnehmendes Wesen tatsächlich aus unverdorbenen Herzen sprach. “swâ man frouwen prüeven sol, dâ muoz ich für sî schallen, an hübsch und ouch an güete. “, war bald ein bekannter Spruch, mit dem man Durchreisenden von der im Königreich schnell berühmten Frau berichtete. Die Bewohner der alten Wehrburg fühlten tiefste Verbundenheit mit Aschenputtel, Read more »